Highlights der Fashionweeks in New York und Berlin

Auch dieses Jahr ist die gerade zu Ende gegangene New Yorker Fashionweek in aller Munde; ganz klar das wichtigste Event des Jahres, nicht nur für die USA. Vom 7. bis zum 14. Februar schwebten Models über die New Yorker Laufstege. Alles, was in der Branche Rang und Namen hat, bestaunte die Herbst/Winter Kollektion 2013. Nicht wirklich überraschend ist der Glamour Oscar de la Rentas, der wie immer für großes Aufsehen gesorgt hat. Stilvoll, elegant und sehr feminin bezauberte er seine Zuschauer. Die Fashionweek hat gezeigt: Dieses Jahr sind Accessoires, Handtaschen, Ketten und Schuhe das A und O. Groß im Kommen ist auch der Streetstyle.

Kaum zu glauben, dass die erste New Yorker Fashionweek im Jahre 1943 stattfand, als Eleanor Lambert, im kleinen Kreise und eher im elitären Stil diese Art Modeschau veranstaltet hatte. Seitdem hat sich augenmerklich vieles verändert. Zunächst hatte man gezielt Designer ausgewählt und sich in eine edle Nische, wenn man so will, begeben. Amanda Ross bezeichnete die ehemalige Fashionweek als eine Art “Country Club”, wo man nur unter bestimmten Bedingungen aufgenommen wurde, und ist der Meinung, dass es heute eher demokratischer zugeht. Recht hat sie. Diesen Februar haben mehr als 250 Designer in nur einer Woche ausgestellt, und das über ganz New York verteilt. Da werden Galerien in Chelsea umgestaltet, die Upper East Side mit einbezogen und nach sonst jeder Räumlichkeit gesucht, die hip ist. Wo soll man denn da hin? Und wann? Und wie? So einfach, wie damals, ist das heute nicht mehr. Man kann nicht alle Designer sehen, muss vorher ganz genau das Programm studieren und dann auswählen. Technisch und zeitlich kaum machbar. Schade eigentlich, denn so werden nicht alle Modemacher gleichermaßen berücksichtigt und gehen vielleicht sogar unverdienter Weise im Tumult unter. Trotzdem ist die Besucherzahl aufs Zigfache angestiegen. Hier geht es aber nicht mehr darum zu sehen, sondern darum, gesehen zu werden. Für Stars und Sternchen die perfekte Publicity!

Die Berliner Fashion Week (15.-20.1.2013) ist zwar noch nicht so bekannt wie ihr New Yorker Äquivalent, macht aber in Branchenkreisen zunehmend von sich reden. Dieses Jahr sorgten vor allem die Entwürfe des Designers Guido Maria Kretschmer für Furore, der sich vom Fußball inspirieren ließ. Kretschmer ist eigentlich kein Newcomer – seit 2004 begeistert er sein Publikum mit ausgefallenen Kreationen (sie sich in der Vergangenheit oft an die Uniformen von Hapag Lloyd und Telekom anlehnten). Auch für die Deutsche Oper in Berlin hat er bereits Kostüme entworfen. Diesmal standen der Sportartikelhersteller Puma und der Fußballerstligist Borussia Dortmund Modell. Die Models führten sportliche Entwürfe in schwarz und gelb (den Farben Borussias vor; angenähte Fußbälle vollendeten die Kreationen. Ein Puma schmückte den Ausschnitt eines gewagten Badeanzugs. Vor allem die männlichen Besucher waren hellauf begeistert. Wer weiß – der eine oder andere mag Lust bekommen haben, Borussia Dortmund live zu erleben. Fans sollten sich schnell ihre Karten sichern, bevor es zu spät ist. Tickets zu weltweiten Ereignissen erhalten Sie sicher und bequem auf Plattformen wie ticketbis.de. Wer weiß, vielleicht sucht der eine oder andere Fußballfan ja noch nach einem kleinen Präsent für seine Freundin, die ihn wider Willen ins Stadion begleitet. Da eignet sich ein Entwurf aus der Kretschmer-Kollektion doch hervorragend. Der Anpfiff kann kommen!